Satzung der Heimatortsgemeinschaft Engelsbrunn

Der Vorstand der Heimatortsgemeinschaft Engelsbrunn hat 2010 in Ettlingen auf einer ordentlichen Vorstandssitzung diese Satzung vorgeschlagen, die anschließend mit allen Stimmen der anwesenden Mitglieder angenommen wurde. An diese Satzung sind alle Mitglieder und der Vorstand der Heimatortsgemeinschaft Engelsbrunn gebunden.

§ l

NAME und SITZ.

Der Verein trägt den Namen Heimatortsgemeinschaft Engelsbrunn (HOG- Engelsbrunn).

Das Wappen des Vereins: 

Oben quer der Schriftzug: ENGELSBRUNN.

Links oben: Auszug Wappen der Banater Schwaben.

Rechts oben: Symbol eines Engels.

Mitte: Engelsbrunner Kirche.

Links: Tabakpflanze

Rechts: Schwengelbrunnen 

Der Sitz des Vereins ist am jeweiligen Ort des HOG-Vorsitzenden (zur Zeit Köln), da der Vorstand des Vereins auf das ganze Bundesgebiet verteilt wohnt.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

ZWECK. 

1. Zweck des Vereins ist es, 

a. die landsmannschaftliche Verbundenheit der früheren Engelsbrunner sowie deren Nachkommen zu pflegen und zu fördern,

b. den noch in Rumänien lebenden Landsleuten karitative Hilfe zu gewähren;

c. die kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen, Sitten, Gebräuche, Mundart, usw. im früheren Engelsbrunn aufrecht zu erhalten und zu pflegen;

d. im Rahmen der genannten Zwecke mit anderen landsmannschaftlichen Organisationen, insbesondere der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V. und anderen karitativen Organisationen zusammenzuarbeiten;

e. Herausgabe einer periodischen Schrift (Engelsbrunner-Jahresheft) oder Förderung ähnlicher Schriften und die Pflege der Homepage im Internet;

f. Unterstützung der Heimatkirche und Pflege unseres Friedhofs und der Kulturdenkmäler in Engelsbrunn;

g. Eintreten für die Völkerverständigung und den Frieden (Charta der Heimat Vertriebenen)

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung“.

3. Alle Ämter des Vereins sind Ehrenämter und werden ohne Entgelt verwaltet.Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden, wobei die Mitglieder keinerlei Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen erhalten. Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, durch Vergütungen begünstigen.

3. Der Verein verfolgt das Ziel, den Status eines eingetragenen Vereins zu erreichen. 

§ 3

GESCHÄFTSFÜHRUNG.

Der Verein erstellt eine Geschäftsordnung.

Die zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins erforderlichen Mittel werden aufgebracht:

1. durch Spenden, 

2. durch Veranstaltungen, 

3. durch staatliche oder kommunale Zuwendungen. 

§ 4

MITGLIEDSCHAFT.

1. Alle Engelsbrunner(innen) und deren Familienmitglieder sowie alle Personen, die das 18. Lebensjahr erreicht haben und sich der Satzung der HOG verpflichtet fühlen, können sich als Mitglieder der Heimatortsgemeinschaft Engelsbrunn bezeichnen. Als Engelsbrunner(in) gilt, wer in Engelsbrunn geboren wurde oder in Engelsbrunn gelebt hat oder von einem Engelsbrunner abstammt.  

2. Auf schriftlichen Antrag können auch andere Personen Mitglied werden. Darüber entscheidet der Vorstand und auf besonderen Antrag, die Mitgliederversammlung. Ich würde an dieser Stelle den Satz bringen: „Bei einem groben Verstoß gegen die Satzung kann der HOG-Vorstand auf einer Mitgliedsversammlung den Mitgliedschaftsstatus für einzelne Personen aberkennen.“

3. Eintritt und Austritt erfolgen durch schriftliche oder mündliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Sie sind jederzeit möglich. 

4. Die Mitglieder sollen die Zwecke des Vereins nach Möglichkeit fördern. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben. Finanzielle und sonstige Leistungen und Beiträge können von keinem Mitglied verlangt werden, beruhen vielmehr auf völlig freiwilliger Basis. 

§ 5

LEITUNG, VERTRETUNG DES VEREINS.

1. Die Leitung des Vereins liegt beim Vorstand. 

2. Der Vorstand besteht aus: 

- dem Vorsitzenden, 

- seinen Stellvertretern, 

- dem Ehrenvorsitzenden, 

- dem Kassenwart, 

- dem Schriftführer, 

- den Beisitzern, 

- den Kassenprüfern. 

Im Rahmen der Geschäftsordnung verteilt der Vorstand die einzelnen Arbeitsbereiche unter seinen Mitgliedern. 

3. Jedes Vorstandsmitglied kann den Verein einzeln vertreten, muss jedoch vorher die Zustimmung des Vorsitzenden oder - im Verhinderungsfall - die Zustimmung des ersten Stellvertreters einholen. 

4. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat in der Mitgliederversammlung und im Jahresheft hierüber Bericht zu erstatten. 

5. Was über die Führung der laufenden Geschäfte hinausgeht und nicht von der Mitgliederversammlung ausschließlich zu entscheiden ist, wird vom Vorstand erledigt. 

6. Die Mitglieder des Vorstandes werden jeweils für vier Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. 

7. Für besondere Verdienste können Ehrenvorsitzende von der Mitgliederversammlung ernannt werden, welche Sitz und Stimme im Vorstand haben, solange der Verein besteht. Ebenso kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen. 

§ 6

MITGLIEDERVERSAMMLUNG.

1. Der Vorstand beruft alle vier Jahre eine ordentliche Mitgliederversammlung ein. 

2. Die Mitgliederversammlung wird, unter Angabe der Tagesordnung, spätestens zwei Wochen vorher durch schriftliche Einladung oder durch Ankündigung im Jahresheft einberufen. 

3. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben: 

a. Wahl der Mitglieder des Vorstandes, 

b. Abstimmung über die Genehmigung des Jahresberichtes und des Haushaltsplanes, 

c. Entlastung der Vorstandsmitglieder, 

d. Abstimmung über grundsätzliche, den Verein betreffende Fragen, Satzungsänderungen oder Auflösung des Vereins. 

e. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder des Vereins. 

4. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln. Alle übrigen Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Die Auflösung des Vereins bestimmt die Mitgliederversammlung durch eine drei Viertel Mehrheit. 

5. Außerordentliche Mitgliederversammlungen hat der Vorstand bei Bedarf oder auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder einzuberufen. 

6. Über jede Versammlung und Vorstandssitzung wird ein Protokoll erstellt. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden zu unterzeichnen. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen. 

§ 7

AUFLÖSUNG.

1. Über die Auflösung kann nur beschlossen werden, wenn diese als ausdrücklicher Tagesordnungspunkt bei der Einberufung der Mitgliederversammlung ausgewiesen ist. 

2. Sowohl bei Auflösung des Vereins als auch bei Wegfall seines bisherigen Zwecks bestimmt die Mitgliederversammlung mit einer Drei-Viertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder, wem das Vermögen des Vereins zufließen soll. Dabei sind vorrangig zu berücksichtigen: 

a. die Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland e.V., mit Sitz in München; 

b. das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, 72074 Tübingen,  Mohlstraße 18; 

c. das Hilfswerk der Banater Schwaben, mit Sitz in Schwabach.

d. andere gemeinnütziger Einrichtungen die ähnliche Zwecke verfolgen wie die HOG Engelsbrunn. 

3. Das Vermögen kann nur für einen gemeinnützigen Zweck verwendet werden. Die Auflösung muss dem Finanzamt mitgeteilt werden. Die Akten und Schriften der HOG Engelsbrunn sollen im Falle der Auflösung der Forschung zugänglich gemacht werden. 

4. Über die Auflösungsbeschlüsse muss eine Niederschrift aufgenommen werden, die vom Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer unterzeichnet werden muss. 

§ 8

SCHLUSSBESTIMMUNG.

Ergänzend gelten die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). 

§ 9

ÜBERGANGSBESTIMMUNG.

Der auf der Hauptversammlung der HOG beim 14. Engelsbrunner Treffen am 29.09.2007 in Rastatt-Rauental für 4 Jahre gewählte HOG-Vorstand bleibt bis zu Neuwahlen gemäß vorliegender Satzung im Amt. Danach wird diese Übergangsbestimmung aus der Satzung gestrichen. 

Ettlingen am 2010

Der Vorstand der HOG-Engelsbrunn: 

Vorsitzender: Hans Schlett

Stellvertr.-Vors.: Helga Bernath

1. Kasierer: Georg Pretli

2. Kasierer: Anna Pretli

Schriftführerin: Anna Steingasser

Beisitzer: 

Manfred Andree

Josef Dittiger

Josef Anton Dittiger

Günther Schässburger

Peter Titsch

Kassenprüfer: Georg Hotz, Franz Schmelovski