Kirche & Friedhof

Kirche und Friedhof im Heimatort Engelsbrunn

 

Seit drei Jahren habe ich den Auftrag, die Arbeiten des ehrwürdigen Herrn Josef Dittiger fortzuführen; das heißt, mich um Kirche und Friedhof im Heimatort Engelsbrunn zu kümmern.

Das ist so, als wenn ein Profi durch einen Amateur ersetzt wird. Na ja, ich verspreche, ich tue mein Bestes, zumal mir unser Vorsitzender Hans Schlett viel Hilfe leistet. Dass in Engelsbrunn noch eine Kirchengemeinde existiert, ist für uns ein glücklicher Zustand und eine Erleichterung zugleich.

Den Aufruf von Herrn Josef Dittiger im Jahre 2005 anlässlich des 225-jährigen Kirchweihfestes im Friedhof in Engelsbrunn werde ich nie vergessen: „Vergisst unsere Toten und unsere Kirche nicht“. Es war für viele ein sehr bewegender und emotionaler Moment. Da habe ich entschieden, alles zu tun um so zu denken und auch so zu handeln.

Meine Erinnerungen an den ersten Religionsunterricht mit Pfarrer Fuchs in unserer Kirche, Kommunion, Heirat, Taufe, Weihnachten, Ostern, Kirchweihfeste, die Zeit als Messdiener und vieles mehr sind für mich unauslöschbar und rechtfertigen den Einsatz zum Erhalt unserer Kirche. Sie wurde renoviert und ist in einem zufrieden stellenden Zustand.

Der Friedhof, in dem jeder von uns Angehörige hat, die wir in guter Erinnerung haben, die viel Gutes für uns getan haben, ist eine etwas schwierigere Aufgabe. Viele Gräber sind dem Zerfall preisgegeben, da die Grabstätte ständig Pflege braucht, und wir so weit weg sind. Wir tun seitens der HOG Engelsbrunn unser möglichstes. Die Zufriedenheit aller zu erreichen ist nicht möglich.

Den richtigen Friedhofspfleger zu finden ist schwierig und auch nicht bezahlbar. So haben wir dieses Jahr entschieden, die Kirchengemeinde zu bitten, die Arbeiten zu übernehmen. Wir haben mit Herrn Pfarrer Dirschel gesprochen, und er ist bereit uns zu helfen.

Selbstverständlich geht der Betrag von 400 Euro pro Jahr und die Gerätschaften für den Erhalt des Friedhofs an die Kirchengemeinde. Jetzt gehen wir davon aus, dass die Kirchengemeinde ihr Bestes tut. Wir werden alles im Auge behalten und bei allen Gelegenheiten vor Ort vorsprechen.

 

Ich rufe alle Engelsbrunner, die meiner Meinung sind und meine Gefühle teilen, zur Spende auf, damit wir den Aufruf meines Vorgängers Josef Dittiger beherzigen können.

Spendendaten

 

 

Peter Titsch und Vorstand der HOG